„Betrugsmasche“ US Fahrzeuge

 

Bevor Sie diesen Text lesen, weisen wir darauf hin, dass es sich hierbei um reine Informationen zur Aufklärung unserer Kunden handelt. Wir distanzieren uns von diesen Geschäftsmodellen und verkaufen seit 30 Jahren nachweislich unfallfreie US-Autos.

 

Durch einige Fernseh- und Zeitungsberichte ist bekannt geworden, dass es viele Händler / Verkäufer von US-Fahrzeugen gibt, die verunfallte Ford Mustangs, Dodge Challenger, Chevrolet Camaro, Chrysler Pacifica, Dodge Grand Caravans

und etliche weitere US-amerikanische Modelle auf dem deutschen Fahrzeugmarkt anbieten.

Die Preise dieser Fahrzeuge sind häufig „zu schön um wahr zu sein“.

Leider gibt es an diesen Fahrzeugen häufig einen Haken – oder auch gleich mehrere.

Und so könnte die Geschichte eines solchen Fahrzeuges aussehen:

In den USA nutzt Tom seinen Ford Mustang seit eineinhalb Jahren als tägliches Gefährt für seine Wege zur Arbeit und für die Freizeit. Ein ganz normales Auto.

Leider passiert ein schwerer Unfall, in den Tom mit seinem Ford Mustang verwickelt ist. Dabei wird das Auto so sehr beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit ist.

Die Airbags lösen aus und der Rahmen des Fahrzeuges wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Dementsprechend ist Toms Ford Mustang auch nicht mehr verkehrssicher.

Daher wird der Ford Mustang als Totalschaden von seiner Versicherung abgeschrieben und erhält einen „Salvage Title“. Vorher hatte Tom für seinen US-Boliden einen normalen Title. Dieser ist vergleichbar mit dem deutschen Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein).

Sowohl die Schäden am Fahrzeuge, die ausgelösten Airbags als auch die Umwandlung zum „Salvage Title“ werden im Carfax hinterlegt.

Auf Grund des enormen Schadens darf das Fahrzeug in den USA selbst nach einer Reparatur nicht mehr gefahren und nicht mehr angemeldet werden. Die Versicherung inseriert daher das Unfallfahrzeug bei einer Autobörse und verkauft es im nicht mehr fahrtüchtigen Zustand an den Höchstbietenden.

Dabei handelt es sich häufig um ausländische Aufkäufer, die die Fahrzeuge (erfahrungsgemäß) nach Litauen in Europa bringen, um die verunfallten US-Autos kostengünstig reparieren zu lassen.

Bis zu diesem Punkt ist diesen Aufkäufern nichts vorzuwerfen. Allerdings wird dann meist bei der Reparatur gefuscht, um eine möglichst große Gewinnspanne zu erzielen.

Denn nicht selten werden zwei Unfallautos aus den USA zu einem zusammengeschraubt. Konkret bedeutet das, dass ein Fahrzeug mit einem Frontschaden, sprich einem intakten Fahrzeugheck, mit einem Fahrzeug vermischt wird, das einen Heckschaden erlitten hat und somit also eine intakte Fahrzeugfront besitzt.

Das Problem mit den ausgelösten Airbags wird meist mit simplen technischen Tricks überlistet. Es werden zum Beispiel kleine Stecker verwendet, die dem Airbagsteuergerät „vorgaukeln“, dass der Airbag intakt und vorhanden sei.

Oder der weiße Airbagstoff wird einfach herausgeschnitten und durch weißen Leinenstoff ohne jegliche Funktion ersetzt. Selbst ein weißes T-Shirt, das einen funktionstüchtigen Airbag darstellen sollte, haben wir schon einmal in einem Fahrzeug gefunden.

Spätestens ab diesem Punkt zeichnen sich die Fahrzeugaufkäufer und „Fahrzeugzusammenbauer“ nicht mehr durch Ehrenhaftigkeit und guten Willen aus.

Nachdem das grobe Äußere fertig ist werden die Unfallautos lackiert und durch optische Highlights veredelt. Diese sind äußerlich an auffälligen Streifen zu erkennen.

Außerdem haben die Autos oft auffällige Motorhauben, Spoiler, Auspuffanlagen (teilweise sogar mit Sidepipes), Tribals, und angebliche Tuningteile von teuren Edeltunern wie ROUSH oder CERVINI verbaut. Hier ist das passende Wort: auffällig.

Auch im Innenraum wird die Verwandlung von Toms ehemaligen halben Mustang zu einem auffällig aufgemotzten Fahrzeug fortgesetzt.

Häufig wird eine Gasanlage / LPG-Anlage verbaut, die im bereits sehr verführerischen Verkaufspreis direkt inkludiert ist und das Angebot somit noch verlockender macht.

Hinzu kommt, dass der Fahrzeuginnenraum vollständig mit lederähnlichem Material bezogen wird. In den Kopfstützen und Innentüren finden sich häufig sehr auffällige „Mustang-Schriftzüge“ wieder, die ein klassisches Indiz für einen Wiederaufbau in Litauen darstellen.

Nachdem das Fahrzeug in Litauen nun optisch einen vollständigen, auffälligen, aber soliden Eindruck macht, wird eine TÜV-Abnahme durchgeführt.

 

HIER GILT VORISCHT: DER TÜV ÜBERPRÜFT LEDIGLICH, OB DAS FAHRZEUG ZUM ZEITPUNKT DER TÜV-ABNAHME VERKEHRSSICHER IST UND DIE VORRAUSSETZUNGEN ERFÜLLT.

DER TÜV PRÜFT DAS FAHRZEUG NICHT AUF VORHERIGE UNFALLSCHÄDEN! DIE AIRBAGS WERDEN DURCH DIAGNOSEGERÄTE AUF FUNKTIONALITÄT ÜBERPRÜFT.

WENN DIESE JEDOCH DURCH ELEKTRONISCHE STECKER ÜBERBRÜCKT UND DEFEKT SIND, KANN DER TÜV KEINE WEITEREN KONTROLLEN DURCHFÜHREN.

 

Nach der TÜV-Abnahme wird das Fahrzeug in Deutschland zum Verkauf angeboten. Häufig handelt es sich bei den Verkäufern um Anbieter, die nicht durch Sympathie und Freundlichkeit am Telefon überzeugen. Ebenso werden keine Anfragen per Mail beantwortet.

Des Weiteren wird häufig Druck auf den Interessenten ausgeübt, in dem Ihnen gesagt wird, dass der Preis „nur heute gehalten werden kann. Morgen wird das Auto an jemand anderen verkauft sein“ (Ausführliche Tipps & Hinweise finden Sie hier).

Die Betrugsmasche beim Verkauf in Deutschland besteht nun darin, dass diese gesamte Vorgeschichte zu Toms Ford Mustang, für den Sie sich aufgrund der optischen Aufmachung und des verlockenden Preises aktuell interessieren, verschwiegen wird.

Um sich aus der Haftung zu ziehen, teilt Ihnen der Verkäufer mit, dass das Fahrzeug einen leichten Frontschaden hatte, der aber fachgerecht instandgesetzt worden sei.

Von ausgelösten Airbags, einem verzogenen Rahmen und von der Tatsache, dass der ehemalige Mustang nun aus zwei Unfallfahrzeugen zusammengebaut worden ist, erzählt man Ihnen nichts.

Vor allem mit Blick auf den Preis, der ja bekanntlich „zu schön, um wahr zu sein“ ist, schließen sie den Kauf dieses Fahrzeuges ab und freuen sich auf jeden Menge Fahrspaß mit ihrem neuen US-Auto.

Aber schon nach nur vier Wochen folgt die Ernüchterung. Die Motorkontrolllampe im Fahrzeug blinkt ständig auf, das linke Rücklicht funktioniert nicht mehr, die Klimaanlage pustet keine Luft mehr. Probleme, denen sich der dubiose Verkäufer allerdings niemals annehmen will und wird.

Und genau dann sind wir die Lösung:

Autopartner GmbH – American Cars


Sie rufen uns an und schildern uns ihr Problem. Nachdem wir Ihnen einige Fragen gestellt haben, werden Sie schnell feststellen, dass Ihr Traumauto ein ehemaliger Totalschaden mit „Salvage Title“ aus den USA ist, der mehr schlecht als recht in Osteuropa „zusammengedängelt“ worden ist.

Wir helfen Ihnen gerne die vorhandenen Probleme zu lösen und das Fahrzeug wieder instand zu setzen.

In Zukunft schauen Sie lieber doppelt hin und fragen immer nach einem Carfax sowie der Fahrgestellnummer.

Bei uns wäre Ihnen das nicht passiert, da wir ausschließlich unfallfreie US-Fahrzeuge verkaufen.


Häufig werden Fahrzeuge als "unfallfrei" angeboten und verkauft, obwohl sie vorher einen Wasserschaden erlitten haben. Diese Autos haben somit bis zum Dach im Waser gestanden und verfügen über eine vollkommen defekte / fehlerhafte Bordelektronik.

 

 

Unsere Ford Mustangs, Dodge Challenger, Dodge Charger, Dodge Grand Caravan, Chevrolet Camaros, Chrysler Pacificas und alle andere Modelle haben alle eine unfallfreie Historie, die wir im Carfax belegen können.

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